Rehabilitation - Leistung - Prävention 





Erstbehandlung

Bitte bringen Sie möglichst den tierärztlichen Befund inklusive der Röntgenbilder mit.

Als Physiotherapeutin stelle ich keine Diagnosen, allerdings werde ich Ihren Hund gründlich untersuchen.


Vor der Behandlung

Ihr Hund sollte mindestens zwei Stunden vor der Behandlung nichts mehr gefressen haben. 

Schön wäre es wenn Sie dem Hund vor der Behandlung die Möglichkeit geben würden sich zu lösen. Mit einer vollen Blase lässt es sich nicht so gut entspannen.


Welche Behandlungsmethode

Es gibt diverse Anwendungen, die jedoch nicht grundsätzlich für jeden Hund geeignet sind. Welche Behandlung für Ihren Hund die richtige ist, ergibt sich aus Erkrankung und Verhalten des Hundes.


Behandlungszeitraum

In der Regel werden 5 - 10 Behandlungen benötigt. Oft ist nach der ersten Behandlung bereits ein Erfolg zu sehen. Allerdings gibt es hier keine Faustregel, jeder Hund ist anders und reagiert anders. Bei chronisch kranken Hunden wird versucht einen adäquaten Gesundheitszustand zu erreichen mit dem Ziel diesen zu erhalten, oft können die Behhandlungszeiträume nach der ersten Intensivbehandlung verlängert werden.


Massagen

Massagen lockern Verspannungen und tragen zum allgemeinen Wohlbefinden des Hundes bei. Schmerzauslösende Substanzen werden aus dem Körper ausgeschwemmt und die Durchblutung des behandelten Körpergebietes wird erhöht.

 

Wärmebehandlung

Die Wärmetherapie wird zur Muskellockerung und Schmerzlinderung angewandt.

Hier kommt die „heiße Rolle“ oder eine Kirschkernkissen zum Einsatz.

 

Kältebehandlung

Durch Kälteeinwirkung wird oft eine abschwellende Wirkung mit Schmerzlinderung erzieht.

 

Elektrobehandlung

Hierzu wird ein Tens-Gerät verwendet. Eine Behandlung dauert unterschiedlich je nach zu behandelnder Körperregion. Die Elektrotherapie wird zur Schmerzreduzierung an Gelenken und der Wirbelsäule eingesetzt. Bei gelähmten Hunden wird das Tens-Gerät zur Stimulation der Nerven und zum Muskeltraining verwendet.

 

Passive Bewegungstherapie

Diese Form der Behandlung findet vor allem Anwendung bei Gelenksarthosen oder Hüftgelenksdysplasien. Das Gelenk wird mobilisiert um es wieder beweglicher zu machen.  

   

Muskelaufbautraining

Muskelaufbau zur Regeneration nach Operationen oder zur Entlastung von schmerzenden Gelenken.

Gezielter Muskelaufbau kann auch im Sporthundebereich eingesetzt werden.

 

Lymphdrainage

Wasseransammlungen in Körpergebieten werden behandelt, um die Ansammlung aus dem Körper auszuleiten.

 

Neuromuskuläre Stimulation mit dem NeuroStim M21 

Durch mechanische Schwingungen mit bestimmten Amplituden in einem Frequenzbereich von ca. 8Hz bis 32 Hz werden Schmerzen im Muskel-Sehnen-Apparat gelindert.  


Blutegeltherapie

Blutegel werden zur Schmerztherapie eingesetzt. Bei Gelenkserkrankungen lassen sich große Erfolge erzielen. 

Der Organismus des Hundes wird geschont und innere Organe nicht belastet. Es kommen nur Blutegel aus einer Blutegelzucht zum Einsatz. Dies gewährleistet, dass der Blutegel steril und somit für den medizinischen Einsatz geeignet ist. 


Dorntherapie

Die Dorn-Methode ist eine sanfte manuelle Behandlungsmethode, benannt nach Herrn Dieter Dorn, mit der sich Wirbel- und Gelenkblockaden rasch und dauerhaft beheben lassen. In erster Linie lassen sich also Beschwerden des Bewegungsapparats erfolgreich behandeln. Beispiele hierfür sind:

 

klassische Rückenschmerzen bedingt durch Beinlängendifferenzen, Hüftverwringungen und Beckenschiefstände, Wirbelblockaden, subluxierte Gelenke, Skoliosen und Kreuz-Darmbeingelenk (ISG)-Blockaden, aber auch Erkrankungen der inneren Organe.

 

Durch sanfte Bewegungen werden fehlgestellte Wirbel mit geringem Kraftaufwand wieder in die richtige Position positioniert. Die Gelenkbänder werden nicht überdehnt, und es besteht keine Gefahr, dass der Behandler versehentlich andere Strukturen verletzt. Deswegen entwickeln die Patienten keine Angst vor der Behandlung

                                  

95% der tierischen Patienten genießen die Behandlung sehr und entspannen dabei wunderbar. Der Patient muss in keiner speziellen Position behandelt werden; die Therapie ist am stehenden, sitzenden oder liegendem Hund anwendbar.